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Montiertes Fertigteilfundament aus Stahlbeton

Technik / Fertigteilfundament

Lasten sicher.
Baustelle kurz.

Ein modular aufgebautes Stahlbetonfundament überträgt Turmlasten über industriell gefertigte Bauteile in den Boden – montierbar, verspannbar und projektbezogen auslegbar.

Vier Funktionen.
Ein System.

Die konstruktive Logik trennt Lastverteilung, Verbindung und Turmanschluss in klar definierte Bauteile. Dadurch lässt sich das Fundament an Mastgeometrie, Lastfall und Baugrund anpassen.

Fertigteilfundament bei der Montage
Systemdarstellung / Baustellenmontage
01

Turmanschluss

Definierte Aufnahme für Rund-, Gitter- oder Freileitungsmast – abgestimmt auf Anschlussgeometrie und Lastfall.

02

Balken

Verbinden den Montagebereich mit dem flächigen Fundament und führen die Einwirkungen in die unteren Bauteile.

03

Ankerstangen

Verspannen die Fertigteile vertikal und erzeugen einen kontrollierten, kraftschlüssigen Systemverbund.

04

Fundamentplatten

Verteilen die Einwirkungen über eine große Fläche in den vorbereiteten Baugrund.

Vom Turm
in den Boden.

Die Tragwirkung entsteht nicht durch einen monolithischen Vor-Ort-Betonprozess, sondern durch das berechnete Zusammenspiel vorgefertigter Elemente, definierter Fugen und mechanischer Verspannung.

01 / EINWIRKUNG

Turm und Lastfall

Geometrie, Eigengewicht sowie Wind-, Betriebs- und gegebenenfalls Leitungszuglasten bilden die Grundlage der Auslegung.

02 / SCHNITTSTELLE

Montagebereich

Die Anschlussgeometrie überträgt Kräfte und Momente vom Mast in die oberen Fertigteile.

03 / VERBUND

Verspannte Elemente

Vorgefertigte Balken und Platten werden positioniert und über vertikale Spannelemente zu einem Gesamtsystem verbunden.

04 / BAUGRUND

Flächiger Lastabtrag

Die unteren Platten verteilen die resultierenden Einwirkungen in den Baugrund. Die Dimensionierung erfolgt projektbezogen.

Engineering vor
Baustelle.

Wiederkehrende Systemelemente und projektspezifische Auslegung ergänzen sich: standardisierte Schnittstellen dort, wo sie Tempo schaffen – individuelle Bemessung dort, wo Mast und Baugrund sie verlangen.

01 / AUSLEGUNG

Randbedingungen definieren

Masttyp, Anschlussbild, Lasten, Baugrund und Geländesituation werden zusammengeführt.

02 / PRODUKTION

Kontrolliert vorfertigen

Die Bauteile entstehen unter definierten Bedingungen im Fertigteilwerk – unabhängig vom Wetter auf der Baustelle.

03 / MONTAGE

Positionieren und verspannen

Auf der vorbereiteten Fläche werden die Elemente per Kran gesetzt, ausgerichtet und mechanisch verbunden.

Technik in
Zahlen.

Die Werte beschreiben die aktuelle Systemauslegung und können je nach Projekt, Baugrund, Masttyp und Genehmigung abweichen.

≈ 5 h

Montage

Positionieren und Verspannen des Fundaments bei vorbereiteter Baustelle.

5

Standard-LKW

Transport ohne klassische Schwertransportlogik bei der dargestellten Systemkonfiguration.

−50 %

CO₂ im Vergleich

Bis zu 50 Prozent weniger Emissionen gegenüber der zugrunde gelegten Ortbeton-Referenz.

1 Tag

Fundament und Turm

Bei passenden Rahmenbedingungen können Fundamentmontage und Turmaufbau am selben Tag erfolgen.

365

Tage einsetzbar

Industrielle Vorfertigung reduziert die Witterungsabhängigkeit des Betonprozesses vor Ort.

C2C

Rückbaubar

Die mechanisch verbundenen Elemente sind demontierbar und grundsätzlich für Wiederverwendung oder Materialkreisläufe geeignet.

Für welche
Projekte?

Das System adressiert tragende Gründungen für Telekommunikations- und Energieinfrastruktur. Die konkrete Eignung wird immer anhand der projektspezifischen Nachweise bestimmt.

Welche Masttypen können angeschlossen werden?

Das System ist für Rundmasten, Stahlgittermasten, Mobilfunktürme und Freileitungsmasten ausgelegt. Anschlussgeometrie und Bauteildimensionen werden auf den jeweiligen Mast abgestimmt.

Ist das Fundament temporär oder dauerhaft nutzbar?

Je nach Ausführung und Projektanforderung ist eine temporäre oder dauerhafte Nutzung möglich. Bei ausgewählten Konfigurationen kann die Aufstellung direkt auf der vorbereiteten Geländeoberkante erfolgen.

Ersetzt die Typenstatik jede Projektprüfung?

Nein. Typengeprüfte Systembausteine können Planung und Genehmigung beschleunigen. Baugrund, Mast, Lastfall, örtliche Randbedingungen und behördliche Anforderungen bleiben projektbezogen zu prüfen.

Warum ist das System rückbaubar?

Die Bauteile werden mechanisch positioniert und verspannt. Dadurch kann das System nach der Nutzung kontrolliert demontiert werden, statt als monolithischer Ortbetonkörper im Boden zu verbleiben.

Projektbezogene Auslegung

Technik beginnt
mit den Lasten.

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