Turmanschluss
Definierte Aufnahme für Rund-, Gitter- oder Freileitungsmast – abgestimmt auf Anschlussgeometrie und Lastfall.

Technik / Fertigteilfundament
Ein modular aufgebautes Stahlbetonfundament überträgt Turmlasten über industriell gefertigte Bauteile in den Boden – montierbar, verspannbar und projektbezogen auslegbar.
Die konstruktive Logik trennt Lastverteilung, Verbindung und Turmanschluss in klar definierte Bauteile. Dadurch lässt sich das Fundament an Mastgeometrie, Lastfall und Baugrund anpassen.

Definierte Aufnahme für Rund-, Gitter- oder Freileitungsmast – abgestimmt auf Anschlussgeometrie und Lastfall.
Verbinden den Montagebereich mit dem flächigen Fundament und führen die Einwirkungen in die unteren Bauteile.
Verspannen die Fertigteile vertikal und erzeugen einen kontrollierten, kraftschlüssigen Systemverbund.
Verteilen die Einwirkungen über eine große Fläche in den vorbereiteten Baugrund.
Die Tragwirkung entsteht nicht durch einen monolithischen Vor-Ort-Betonprozess, sondern durch das berechnete Zusammenspiel vorgefertigter Elemente, definierter Fugen und mechanischer Verspannung.
Geometrie, Eigengewicht sowie Wind-, Betriebs- und gegebenenfalls Leitungszuglasten bilden die Grundlage der Auslegung.
Die Anschlussgeometrie überträgt Kräfte und Momente vom Mast in die oberen Fertigteile.
Vorgefertigte Balken und Platten werden positioniert und über vertikale Spannelemente zu einem Gesamtsystem verbunden.
Die unteren Platten verteilen die resultierenden Einwirkungen in den Baugrund. Die Dimensionierung erfolgt projektbezogen.
Wiederkehrende Systemelemente und projektspezifische Auslegung ergänzen sich: standardisierte Schnittstellen dort, wo sie Tempo schaffen – individuelle Bemessung dort, wo Mast und Baugrund sie verlangen.
Masttyp, Anschlussbild, Lasten, Baugrund und Geländesituation werden zusammengeführt.
Die Bauteile entstehen unter definierten Bedingungen im Fertigteilwerk – unabhängig vom Wetter auf der Baustelle.
Auf der vorbereiteten Fläche werden die Elemente per Kran gesetzt, ausgerichtet und mechanisch verbunden.
Die Werte beschreiben die aktuelle Systemauslegung und können je nach Projekt, Baugrund, Masttyp und Genehmigung abweichen.
Positionieren und Verspannen des Fundaments bei vorbereiteter Baustelle.
Transport ohne klassische Schwertransportlogik bei der dargestellten Systemkonfiguration.
Bis zu 50 Prozent weniger Emissionen gegenüber der zugrunde gelegten Ortbeton-Referenz.
Bei passenden Rahmenbedingungen können Fundamentmontage und Turmaufbau am selben Tag erfolgen.
Industrielle Vorfertigung reduziert die Witterungsabhängigkeit des Betonprozesses vor Ort.
Die mechanisch verbundenen Elemente sind demontierbar und grundsätzlich für Wiederverwendung oder Materialkreisläufe geeignet.
Das System adressiert tragende Gründungen für Telekommunikations- und Energieinfrastruktur. Die konkrete Eignung wird immer anhand der projektspezifischen Nachweise bestimmt.
Das System ist für Rundmasten, Stahlgittermasten, Mobilfunktürme und Freileitungsmasten ausgelegt. Anschlussgeometrie und Bauteildimensionen werden auf den jeweiligen Mast abgestimmt.
Je nach Ausführung und Projektanforderung ist eine temporäre oder dauerhafte Nutzung möglich. Bei ausgewählten Konfigurationen kann die Aufstellung direkt auf der vorbereiteten Geländeoberkante erfolgen.
Nein. Typengeprüfte Systembausteine können Planung und Genehmigung beschleunigen. Baugrund, Mast, Lastfall, örtliche Randbedingungen und behördliche Anforderungen bleiben projektbezogen zu prüfen.
Die Bauteile werden mechanisch positioniert und verspannt. Dadurch kann das System nach der Nutzung kontrolliert demontiert werden, statt als monolithischer Ortbetonkörper im Boden zu verbleiben.